Studien- und Berufsorientierung

Studien- und Berufsorientierung am beruflichen Gymnasium

Ziel:
Die Friedrich-List-Schule sieht sich als Berufliches Gymnasium und Europaschule im besonderen Maße dazu verpflichtet, ihre Schülerinnen und Schüler in sinnvoller und systematischer Weise auf eine spätere Ausbildung oder ein Studium vorzubereiten. An erster Stelle steht zunächst die Aufgabe der eigenen Orientierung (zum Beislpiel mit Hilfe eines Beruforientierungstests), die über punktuelle Selbstinformationen hinausgehen soll.

 

Wir möchten, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler in einer immer unübersichtlicher darbietenden Erwerbswelt das Spektrum vorhandener Studien- und Berufs­felder erschließen (Berufsorientierungstag, Studientag in Göttingen, Praktika, ...), gezielte Berufswünsche entwickeln und über Wege zum Traumberuf informieren.
Wir bemühen uns mit Hilfe externer Partner, die bestmöglichen Informationsquellen zu erschließen, um die Heranwachsenden bei der Erarbeitung einer individuellen beruflichen/ akademischen Perspektive zu unterstützen.

Am Ende dieses Prozesses soll eine möglichst gut begründete eigene Entscheidung stehen.

Jahrgang

Aktivitäten der Berufswahl- und Studienorientierung

Einführungsphase

In der E2 liegt der Schwerpunkt der Berufsorientierung einerseits im Fach Wirtschaftslehre, andererseits im Fach Politik und Wirtschaft (z.B. Themen: „Arbeit im Wandel“, „Berufswahl heute“). Hier werden Betriebserkundungen (Shadowing) in Kleingruppen exemplarisch vorbereitet und durchgeführt, ein Bewerbungstraining in Form eines Assessmentcenters absolviert sowie berufskundliche Informationen ebenso wie lernmethodische Fähigkeiten vermittelt.

Der freiwillige /kostenpflichtige berufsorientierende geva-Test erfasst die Qualifikationen, auf die einstellende Unternehmen heute besonderen Wert legen: Schlüsselqualifikationen, berufliche Interessen und kognitive Leistungen. Neben Berufsvorschlägen ermöglicht gerade der letztere Teil den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern am Ende der E-Phase (Jahrgang 11) eine Kontrolle des eigenen Leistungsprofils, welches ggf. mit den Beratungslehrern oder dem Lernbegleiter besprochen werden kann.

Die Schüler der Einführungsphase entscheiden sich in der Regel bis zum Schuljahresende, ob sie ein Betriebspraktikumabsolvieren möchten. Anschließend werden die Schülerinnen und Schüler aktiv, treffen Vereinbarungen mit Betrieben.

Qualifikationsphase Q1

Für das Praktikum sind 3-4 Wochen vorgesehen (incl. Herbst- bzw. Osterferien). Eine Betreuung der Schüler in dieser Zeit ist in den Betrieben durch die dort benannten Beauftragten gesichert, im Kasseler Schnupperstudium übernehmen dies die Zentrale Studienberatung bzw. Dozenten einzelner Fachrichtungen. Kurz vor dem Praktikum findet eine gemeinsame Informationsveranstal­tung der Schule und der Universität Kassel zum Schnupperstudium statt

Weitere Themenschwerpunkte sind:
         - Berufsberatung durch das Arbeitsamt
         -
Studieninformationstag in Göttingen
         -
Berufsorientierungstag (BOT)

Qualifikationsphase Q2

Es ist sinnvoll, dass Schülerinnen und Schüler zu diesem Zeitpunkt eine Entscheidung für die betriebliche Ausbildung, für ein Studium oder für eine Kombination treffen. Bewerbungsunterlagen werden fertig gestellt und ggf. sollte in diesem Halbjahr eine Bewerbung für eine betriebliche Ausbildung stattfinden. Individuelle Beratungen in den Tutorengruppen können unterstützend angeboten und Gruppendiskussionen initiiert werden.

Qualifikationsphase Q3

In der Jahrgangsstufe 13.1 steht die selbstständige und eigenverantwortliche Arbeit der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund, ggf. stehen auch hier Beratungslehrer zur Verfügung.  Bewerbungsinformationen für das gewünschte Studium sind durchzuarbeiten, ehrenamtliche Tätigkeiten müssen bescheinigt und das Portfolio vervollständigt werden. Das Berufsorientierungsteam erfasst systematisch Daten aus Bewerbungsverfahren (anonym), wertet diese aus und macht Erfahrungen transparent.

Qualifikationsphase Q4

Im Halbjahr 13.2 konzentrieren sich die Schülerinnen und Schüler auf die Abiturprüfung.
Die Schule sammelt in einer Datenbank Berufs- und Studienvorhaben der Absolventen sowie (E-mail-)Adressen. Auf diese Weise können erste und weitere berufliche Erfahrungen für andere Schülerinnen und Schüler nutzbar gemacht werden.

 
      Hier finden Sie eine zusammenfassende Übersicht.
 
      Ansprechpartner: Herr Kümmel, Frau Dr. Effenberger