Schulentwicklung

Die Ziele einer Schule müssen immer wieder neu gesteckt werden. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen verändern sich, die Anforderungen der Wirtschafts- und Arbeitswelt werden komplexer, und auch neue Erkenntnisse zum Lernen in der Schule erlauben es einer Schule nicht, stehen zu bleiben.

Auf der Grundlage des „Hessischen Referenzrahmens Schulqualität" haben wir uns deshalb auf den Weg begeben, der Entwicklung unserer Schule fortzuschreiben.

                                                                Quelle: Hessischer Referenzrahmen Schulqualität

Folgende Aspekte sind uns für unsere Arbeit mit Schülerinnen und Schülern wichtig:
·         Unser Leitbild 
·         Weiterentwicklung von Unterricht 
·         Lernbegleitung 
·         Feedback-Kultur 
·         Interkulturelles Lernen 
·         Medienkompetenz
          Arbeiten mit Lernplattformen/Virtuelles Klassenzimmer (siehe unten)
·         Selbstorganisiertes Lernen

 

Unterrichts- und Qualitätsentwicklung seit 2009

Seit diesem Jahr beschäftigen wir uns in jedem Jahr mit einem besonderen Aspekt von Schulentwicklung. In den Jahren 2009 bis 2012 ging es um diese Themen:

Das Arbeiten an und in Projekten erscheint uns als die geeignetste Methode zur Umsetzung unseres jeweiligen Themas. Wir haben in der Vergangenheit jedoch die Erfahrung gemacht, dass viele interessante Projekte (ob an Projekttagen oder aus Unterrichten heraus) zwar geplant oder begonnen wurden, im Weiteren jedoch oft im Sande verliefen. Daher ist uns besonders wichtig, dass die Projekte die Kriterien „Identität stiftend“, „nachhaltig“, „inhaltlich sinnvoll“ und „öffentlichkeitswirksam“ erfüllen.

Qualitätsentwicklung 2013 und 2014

Seit 2013 arbeiten wir als Kollegium gemeinsam mit den Schülern an der Erstellung und Umsetzung unseres Qualitätsleitbildes. An zwei Pädagogischen Tagen und in vielen Arbeitsgruppen haben haben wir Leitsätze beschlossen, in den Aspekte wie Wertschätzung, Transparenz und eine sinnvolle Organsiation des Zusammenlebens an der Schule eine wichtige Rolle spielen.

Kompetenzorientierung 2015 und 2016

Kompetenzorientierter Unterricht geht von einer Verbindung von Wissen und Können aus. Basierend auf den Bildungsstandards, neuen pädagogischen Forschungen zur Lernentwicklung und den nun gütigen Kerncurricula für die Oberstufe beschäftigen wir uns seit 2015 mit der Weiterentwicklung unseres Unterrichts. "Kompetent wird der, der sich handelnd und erfahrend den Anforderungssituationen stellt und sie bewältigt." (aus der Broschüre zum kompetenzorientierten Unterricht des HKM, 2011)
Die Arbeit mit Lernstandsermittlungen, Checklisten, Lernjobs und selbstorganisiertem Lernen im Unterricht sind wichtige Schritte auf diesem Weg. 

Feedback-Kultur
Schüler und Lehrer sind Experten für Unterricht.  Aus diesem Grund gibt es an der Friedrich-List-Schule ganz unterschiedliche Instrumente, um Feedback einzuholen:
-          Online-Befragungen zu Unterricht und Profilen
-          Schüler-Feedbackbogen für den Unterricht eines Lehrers/einer Lehrerin
-          Halbjahresbefragungen in allen Schulformen, teilweise online
-          Absolventenbefragungen
-          Kollegiale Hospitation

 

Arbeiten mit Lernplattformen/Virtuelles Klassenzimmer
Allen Kursen und Klassen der Friedrich-List-Schule steht ein virtueller Klassenraum im Internet zurVerfügung. Dort haben nur die Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Klasse und ihre LehrkräfteZutritt. Erste Informationen gibt es hierzu unter www.lo-net2.de .

Insbesondere die Notebook-Klassen nutzen diesen Raum sehr intensiv. Arbeitsmaterialien und interaktive Übungen werden bereitgestellt, fertige Protokolle und Referate hochgeladen.Über Mitteilungen, das Forum oder einen Chat können Lernende und Lehrkräfte auch außerhalb derSchule kommunizieren. Kranke Schülerinnen und Schüler können sich virtuell über den Unterricht informieren.

Seit dem Schuljahr 2016/17 arbeiten erste Kurse und Klassen mit Moodle und Mahara, um selbständig Kursinhalte (nach-)zu bearbeiten oder ihre Arbeitsergebnisse vorzustellen.